Star Wars als Vorbild für Pflege-Roboter

Die Pflege-Roboter, die hauswirtschaftliche und grundpflegerische Tätigkeiten übernehmen, sind keine Neuheit mehr. Nun aber soll es auch Blechkameraden geben, die als Maschine gegen die Einsamkeit von pflegebedürftigen Menschen eingesetzt werden soll. Der Roboter soll in der Lage sein, Empathie und Verständigung auszusenden. 

Die Idee stammt von einer Softwarefirma aus Japan. Der Hintergrund ist folgender: Auch in Japan gibt es nicht genügend Pflegekräfte, um den pflegerischen Bedarf der Bevölkerung zu decken, Aus diesem Grunde befasst man sich dort schon länger mit der Technik und dem Einsatz von Pflegerobotern

Neu ist allerdings, dass demnächst auch Roboter gegen die Einsamkeit älterer Menschen eingesetzt werden sollen und somit Aufgaben der Betreuung übernehmen werden. Erfahrungen aus japanischen Altenheimen zeigen, dass nicht die klassische Vorstellung des Pflegeroboters gefragt ist, der beim Heben, Tragen und auch Putzen hilft. Vielmehr werden Geräte gebraucht, die gegen Einsamkeit und auch „Denkfaulheit“ helfen sollen. 

Das Portal „Japanmarkt Online“ berichtet zudem, dass allein lebende Menschen so etwas wie ein elektronisches Haustier benötigen. Dieses Haustier sollte auf sie reagieren und Trost spenden. Zudem sollen sich die Senioren selber um dieses „Haustier“ kümmern können und so Freude sowie weniger Einsamkeit zu erleben. 

Die oben angesprochene japanische Software-Firma hat sich den Star-Wars-Roboter R2D2 als Vorbild genommen. Dieser blinkt, anstatt zu sprechen. Dennoch erzeugt R2D2 als Filmfigur unbewusste Verständigung und Empathie. Ferner soll der Roboter von den hilfebedürftigen Menschen nicht als Sache behandelt werden, sondern etwas darstellen, um das sich diese Menschen kümmern können.