Diakonie beantragt Anerkennung ihrer eigenen Qualitätsmaßstäbe durch die Pflegekassen

Die Diakonie Deutschland hat als erster Wohlfahrtsverband die Anerkennung ihrer Qualitätsmaßstäbe durch die Pflegekassen beantragt. Schon seit über 10 Jahren hat die Diakonie ein eigenes „Qualitätssiegel Pflege“ und nutzt dieses zur Dokumentation ihrer Qualität. Nun möchte die Diakonie ihr Qualitätssiegel von den Pflegekassen anerkannt bekommen. 

Jede stationäre und ambulante Diakonieeinrichtung kann sich nach intern festgelegten Qualitätsstandards prüfen lassen. Nun möchte die Diakonie, dass dieses interne Prüfverfahren auch von den Kassen anerkannt wird. Maria Loheide, ihres Zeichen sozialpolitischer Vorstand in der Diakonie, erklärt, dass die Pflegequalität das wichtigste Kriterium innerhalb der diakonischen Einrichtungen sei. 

Dies wird durch die internen, freiwilligen Qualitätsprüfungen dokumentiert und zeigt das hohe Engagement der Einrichtungen für ihre Pflegequalität, so die hochrangige Mitarbeiterin weiter. Die Pflegeversicherung sieht übrigens eine Anerkennung des Prüfverfahrens durch die Pflegekassen vor, wenn diese die festgelegten Voraussetzungen erfüllen. 

Die Diakonie hofft auf eine rasche Anerkennung des Diakonie-Siegels Pflege durch die Pflegekassen. Sie ist der Auffassung, dass sich das Diakonie-Siegel Pflege seit Jahren in der Praxis bewährt hat. Es legt Maßstäbe fest, die sich an internationalen Normen orientieren und – wie auch die Regelprüfungen des MDK mit Hilfe der MDK-Anleitung zur Prüfung der Qualität – jährlich durchgeführt werden. 

Für die Einrichtungen, die die freiwillige Prüfung nach dem Diakonie-Siegel Pflege erfolgreich abschließen, reduziert der Medizinische Dienst der Krankenversicherung im Übrigen den Prüfumfang der Regelprüfungen nach der oben angesprochenen Prüfanleitung. Dadurch verringert sich generell der Prüfaufwand.